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Zinsrechner – Berechnung der Zinsen

Ganz egal ob Sie in der glücklichen Lage sind, Ihr Geld zum höchst möglichen Zinssatz anlegen zu können, oder sich in der Situation befinden, fehlendes Geld durch einen Kredit zu beschaffen. In beiden Fällen sind die Zinsen ausschlaggebend für Ihr ganz persönliches Geldgeschäft.

Leider gibt es die unterschiedlichsten Arten und Möglichkeiten zur Berechnung der Zinsen, wodurch Sie allzu leicht den Überblick verlieren können. Aber keine Angst, damit sind Sie nicht allein. Natürlich können Sie sich Rat bei dem Bankberater Ihres Vertrauens einholen. Das ist in der Regal aber mit relativ großem zeitlichen Aufwand verbunden und es ist zu bezweifeln, ob Sie beim Berater wirklich das für Sie beste Produkt bekommen.

Bei Geldangelegenheiten hört bekanntlich die Freundschaft auf und vor allem gilt die Weisheit, wonach Kontrolle besser als Vertrauen ist. Zum Glück gibt es den Zinsrechner, der Ihnen die Möglichkeit gibt, neutrale Informationen in Bezug auf Ihre persönlichen Geldangelegenheiten einzuholen. Der Zinsrechner ist eine der kleinen aber feinen Errungenschaften des World Wide Webs. Auch wenn Ihnen durch dieses nützliche Tool das Leben und vor allem das Vergleichen der verschiedenen Angebote erleichtert werden, sollten Sie dennoch einige grundlegende Dinge beachten.

Zunächst kann das Ergebnis des Angebotsvergleichs durch einen Zinsrechner nur als erster Schritt zur Realisierung Ihres Geldgeschäfts dienen. Denn logischerweise kann dieses Instrument nicht sofort alle wichtigen Faktoren zur finalen Entscheidungsfindung berücksichtigen. Dennoch haben Sie zumindest eine Grundlage um beispielsweise in Verhandlungen mit Ihrer Hausbank um den einen oder anderen Prozentpunkt feilschen zu können.

Bitte achten Sie auch darauf, dass Sie sich nicht von auf den ersten Blick günstigen Angeboten blenden lassen. Vor allem in der Geldwirtschaft gilt, dass Ihnen niemand etwas schenkt. So locken schwarze Schafe in Branche gern mit auf den ersten Blick unschlagbar günstigen Nominalzinsen. Leider stellt sich in vielen Fällen später heraus, dass der Zinssatz inklusive aller Nebenkosten, also der effektive Zins, höher ist als der der Konkurrenz.

Tagesgeld bei Direktbanken

In zeigen niedriger und stagnierender Zinsen legen private Anleger ihr Kapital auf Tagesgeldkonten an. Sie bleiben damit flexibel, da sie jederzeit über das Kapital verfügen können. Des Weiteren haben Sie den Vorteil, dass sie sich nur kurzfristig binden und damit das Geld bei steigenden Konditionen langfristiger anzulegen. Lediglich die Inflation hebt den gezahlten Zins weitgehend auf. Für viele Kreditinstitute bedeutet die Aufnahme von Tagesgeld zu den üblichen Konditionen jedoch ein Verlustgeschäft, da die Reinvestitionsmöglichkeiten eingeschränkt sind, so dass sie die Zinsaufwendungen nicht amortisieren können.

Sehr gute Konditionen im Bereich des Tagesgeldes bieten seit jeher Direktbanken. Dabei müssen Interessenten schauen, zu welchen Bedingungen sie ihr Kapital anlegen. Meist bekommen sie über einen geringen Zeitraum sehr hohe Zinsen. Der Zinssatz passt sich dann wieder dem aktuellen Marktniveau an. Im Bereich der Direktbanken ist dabei besonders häufig das Zinshopping zu entdecken. Beim Zinshopping handelt es sich um eine Erscheinung bei der Anleger in sehr geringen Zeitabständen zu den nächst besseren Anbietern wechseln um durchgängig die beste am Markt verfügbare Kondition zu bekommen.

Wenn sich die Anleger entschließen, ihr Tagesgeld bei einer Direktbank zu führen, sollten sie in jedem Fall auf die Einlagensicherung achten. In der Finanzkrise in den Jahren 2008 und 2009 sorgte die isländische Krise dafür, dass viele private Anleger über ihr Geld bei einer isländischen Bank, die auch in Deutschland tätig ist, nicht mehr verfügen konnten. Die Flexibilität bei der Verfügbarkeit ist dabei verloren gegangen.

Ein weiteres Hindernis bei Direktbanken gibt es im Bereich des Services. Der private Anleger regelt Verfügungen und Anlage selbst. Dies geschieht mittels Zugriff auf das Konto über das Internet. So müssen die Anleger frühzeitig planen, wenn sie Überweisungen auf ein Referenzkonto ausführen, welches sie nicht bei der Direktbank führen. Unter Umständen kann es einige Tage in Anspruch nehmen, bis der zu verfügende Betrag auf dem Referenzkonto gutgeschrieben worden ist.

Wo sich eine Kreditkarte bezahlt macht

Kreditkarten werden von immer mehr Banken und Dienstleistern angeboten. Viele Bankkunden fragen sich allerding zu Recht, wann es sich überhaupt lohnt, eine Kreditkarte zu besitzen oder diese einzusetzen. Grundsätzlich lässt sich diese Frage nicht pauschal beantworten, weil es sehr viele unterschiedliche Angebote mit entsprechend stark variierenden Konditionen gibt. Ein Einsatzzweck für den die Kreditkarte eines Anbieters geradezu prädestiniert ist, kann für eine andere Kreditkarte absolut ungeeignet sein. Hier kommt es primär immer auf die Konditionen der Kreditkarte und auf die Präferenzen des Karteninhabers an.

Einige Banken bieten beispielsweise Kreditkarten an, mit denen es nicht nur im Inland möglich ist, kostenlose Bargeldabhebungen zu tätigen, sondern eben auch im Ausland. Diese Karten eignen sich damit natürlich optimal für Kreditkarteninteressenten, die oft im Ausland unterwegs sind oder Geld oft bei unterschiedlichen Banken abheben wollen. Im Vergleich zum Bargeldbezug mit der ec-Karte kann mit solchen Kreditkarten schnell viel Geld sparen.

Kreditkarten mit einem besonders langen zinsfreien Zahlungsziel eignen sich hingegen vor allem für Bankkunden, die Konsumausgaben gerne per Kreditkarte finanzieren wollen und den Kaufbetrag finanzieren möchten. Bei einem zinsfreien Zahlungsziel von beispielsweise drei Monaten bieten sich entsprechende Kreditkarten vor allem für solche Finanzierungen an.

Besonders wichtig im Zusammenhang mit der Nutzung der Kreditkarte sind auch die anfallenden Jahresgebühren. Wer nur eine Standardkreditkarte benötigt, die lediglich sehr selten eingesetzt wird, sollte darauf achten, dass eben keine Jahresgebühren anfallen, sondern die Kreditkarte möglichst kostenlos angeboten wird. Wer hingegen im Alltag ständig die Kreditkarte einsetzen will, kann üblicherweise auch die anfallenden Jahresgebühren verkraften. Zumal kostenpflichtige Kreditkarten in der Regel auch ganz erhebliche Vorteile gegenüber kostenlosen Kreditkarten mit sich bringen.

Für Bankkunden, die einen besonders hohen Wert auf eine maximale Kostenkontrolle legen, sind in der Regel vor allem Kreditkarten interessant, die täglich abgerechnet werden (Daily Charge Karten) oder aber auf Prepaid Basis geführt werden. Solche Karten bringen den Vorteil mit sich, dass es kaum möglich ist, Schulden zu machen, kosten aber andererseits fast immer deutlich mehr als normale Standardkreditkarten.

Wer Klarheit möchte, welche Kreditkarte zu einem passt und zu welchen Konditionen diese angeboten wird, sollte definitiv einen Kreditkartenvergleich
durchführen. Ansonsten hilft der Berater in der Bank des Vertrauens auch sicherlich gerne weiter.

Festgeldkonto – Was ist zu beachten?

Wer sichere Zinsen und wenig Risiko haben möchte, sollte sein Geld am besten als Festgeld anlegen. Das Kapital wird auf einem Festgeldkonto für eine bestimmte Zeit fest angelegt. Im Vorfeld steht der Zinssatz fest, der sich während der Laufzeit nicht ändert. Diese Art der Geldanlage ist fast risikolos und bietet darüber hinaus sichere Zinsen. Sparbücher oder Bundesschatzbriefe werden nicht so hoch verzinst wie ein Festgeldkonto. Wer die besten Konditionen erhalten möchte, sollte sich vorab bei unterschiedlichen Geldinstituten informieren.

Konditionen eines Festgeldkonto

Das Kapital wird für eine bestimmte Zeit fest angelegt. Die Anleger erhalten von dem Geldinstitut einen fest angelegten Zinssatz, der während der gesamten Laufzeit nicht verändert wird. Das Festgeld kann zu verschiedenen Laufzeiten angelegt werden, so dass die Anleger zwischen einem sechsmonatigem und einem dreijährigem Festgeldkonto wählen können. Sicherheit steht bei Festgeldkonten an erster Stelle. Die Anlagen sind in Millionenhöhe abgesichert, falls Insolvenz beantragt werden muss. Die Banken haben alle unterschiedliche Konditionen.

Was muss beachtet werden?

Die Geldanlage sollte in erster Linie sicher sein. Das Institut, wo das Festgeldkonto eröffnet wird, sollte vorher geprüft werden. Informationen zur Einlagensicherung sind der beste Weg sicher zu sein. Wichtig ist daher zu erfahren, wie viel Kapital die Bank zahlt, wenn diese Insolvenz anmeldet. Die Kosten spielen eine große Rolle bei einem Festgeldkonto. Die Kosten können schnell auf die Rendite übergreifen, da die Zinsen relativ gering sind. Wer ein kostenloses Festgeldkonto anbietet, sollte bevorzugt gewählt werden. Die Fälligkeit der Zinsgutschriften ist auch zu beachten. Sollten die Zinsen monatlich oder vierteljährlich gutgeschrieben werden, ist der Effektivzins höher als bei der jährlichen Zinsgutschrift.

Beispiele für die sichere Geldanlage

Sei es eine größere geplante Investition, als private Vorsorge für das Alter oder einfach als extra Einnahme zum Monatsgehalt – eine solide Geldanlage kann nie schaden. Wer in puncto Finanzen gerne auf Nummer sicher geht und risikoreichere Anlegemöglichkeiten wie Aktien oder Fonds scheut, ist mit einem Tagesgeld- oder Festgeldkonto gut beraten. Die großen Vorteile beider Varianten: Das angelegte Kapital ist durch Einlagesicherungen der Bank komplett vor Verlust geschützt und regelmäßige Zinsen sind garantiert. In der Regel sind die Zinsen höher als bei traditionellen Geldanlagen, wie zum Beispiel dem Sparbuch.

Vorteile Tagesgeld

Das Angebot aller führenden Banken umfasst auch Tagesgeld und Festgeld. Manche Anbieter sichern Neukunden beim Tagesgeld sogar einen festen Zinssatz über einen bestimmten Zeitraum zu, sodass sich der Anleger über eine besonders attraktive Rendite freuen kann. Ansonsten unterliegt der Zinsatz den marktüblichen Schwankungen. Zunächst muss ein spezielles Tagesgeldkonto eröffnet werden. Auf dieses kann der Besitzer täglich zugreifen. Ein Tagesgeldkonto eignet sich daher auch insbesondere als kurzfristige „Parkmöglichkeit“ des Kapitals, etwa im Anschluss an eine abgelaufene Geldanlage. Immer mehr Menschen erkennen, welche Vorteile Tagesgeld bietet.

Vorteile Festgeld

Der Unterschied zwischen Tagesgeld und Festgeld ist, dass letzteres über einen längeren, bestimmten Zeitraum angelegt wird. Aus diesem Grund wird das Festgeld auch Termingeld genannt. Auch bei dieser Anlageform ist ein spezielles Konto notwendig. Meistens muss die Anlagedauer mindestens 30 Tage betragen. Aber auch mehrere Jahre sind möglich. Während dieser Zeit hat der Sparer keinen Zugriff auf sein Kapital. Dafür erhält er jedoch höhere Zinsen als beim Tagesgeld. Der Zinssatz wird bei Eröffnung des Kontos vereinbart und gilt für die gesamte Laufzeit. Generell gilt: Je länger die Anlagedauer, desto höher fallen die Zinsen aus.

Geld bestimmt unser Leben

Mit Geld sichern Sie sich den Lebenstandart von heute bis zum Ruhestand. So individuell die Ziele eines Einzelnen sind, so individuell sind die Möglichkeiten auf dem Kapitalmarkt. Ob Finanzierungen oder Geldanlagen (z.B. eine Schiffsbeteiligung), wichtig sind die Rahmenbedingungen des Vertrages. Die Konditionen sollten auf Ihre Situation und Ihren Möglichkeiten zugeschnitten sein. Möchten Sie Geld sparen oder anlegen, sind die Angebote auf dem Kapitalmarkt sehr groß und die Konditionen sehr unterschiedlich. Es gibt die Anlagen für den weniger risikovollen Sparer, genauso wie für den mutigen Anleger.

Tagesgeldkonto

Schon das normale Tagesgeschäft ist ohne ein Geldinstitut nicht vorstellbar. Das Girokonto wird zu unterschiedlichen Konditionen angeboten. Sehr lukrativ ist ein Girokonto, dass gleichzeitig ein Tagesgeldkonto ist. Das Geld ist ebenfalls täglich verfügbar, wie beim Girokonto. Der Vorteil liegt darin, dass Sie beim Tagesgeldkonto Zinsen erhalten und bei einigen Anbietern keine Bankgebühren bezahlen. Andere Banken bieten das Girokonto mit Tagesgeldkonto ab einer bestimmten Summe kostenlos an. Ein Tagesgeldkonto ist die kleine Form des Sparens.

Festgeld sparen

Haben Sie eine bestimmte Summe zur Verfügung, die Sie voraussichtlich eine längere Zeit nicht benötigen, eignet sich die Form des Sparens als Festgeld. Ab einer bestimmten Spareinlage bietet Ihnen die Bank eine festgesetzte Verzinsung zur einer bestimmten Laufzeit an. Die Zinsen werden jährlich gezahlt. Das Festgeld unterliegt keinen Kursschwankungen.

Fondsparen

Eine Form des Sparens ist auch das Fondsparen. Sie können zwischen Einmalanlagen oder monatlichen, vierteljährlichen bzw. halbjährlichen Raten wählen. Die Kosten des Fondsparens sind unterschiedlich hoch. Abhängig sind sie von der richtigen Wahl des Depots und von der Art der Verwendung. Diese Art des Sparens ist kursabhängig.

Sparbuch

Der Klassiker beim Sparen, ist das Sparbuch. Die Verzinsung ist bei einigen Banken Kursschwankungen ausgesetzt und auch nicht sehr hoch, dafür aber sicher. Es gibt kein Mindestanlagenbetrag und keine festen Raten. Es gibt auch die Möglichkeit eines festen Zinssatzes. Die Höhe der Verfügbarkeit ist konditionsabhängig.

Kredit

Wer seine Träume früher realisieren möchte und das Geld zur Zeit nicht zur Verfügung hat, kann einen Kredit aufnehmen. Privatkredite und Ratenkredite werden am häufigsten gewählt. Die Bank leiht Ihnen einen bestimmte Summe, ab einem bestimmten effektiven Zins. Die Laufzeit wählt der Kreditnehmer. Bei Privatkrediten bzw. Ratenkrediten wird der Zinssatz während der gesamten Laufzeit gewährt. Der Vorteil von Ratenkrediten oder Privatkrediten ist, dass kleine Engpässe überbrückt werden können.

Immobilienfinanzierung

Möchten Sie eine Immobilie finanzieren, sind die Konditionen und Formen vielfälitig. Eine Immobilienfinanzierung kann durch ein Annuitätendarlehen oder durch die Form der Tilgungsaussetzung ermöglicht werden. Beim Annuitätendarlehen besteht die Rate aus Zinsen und Tilgung. Die Tilgungsaussetzung bei der Immobilienfinanzierung wird überwiegend von Versicherungen angeboten. Hier bezahlen Sie erst einmal nur Zinsen. Der andere Teil der Rate wird in einem Sparplan angelegt.

Bausparen

Das Bausparen können Sie zur Immobiliefinanzierung oder aber nur zum Sparen nutzen. Das Bausparen wird durch staatliche Förderungen unterstützt. Die Wahl der Konditionen ist davon abhängig, ob Sie das Bausparen als Darlehen oder als eine Form des Sparens nutzen wollen.