Strom sparen – aber wie?

  • 10 Jahren ago
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Grundsätzlich gilt für das Strom sparen im Haushalt, dass man sich vom Stand-By Lebensstil verabschiedet. Das bedeutet, dass man seine Geräte immer ausschalten sollte, wenn man sie nicht mehr benutzt. Heutzutage haben viele Geräte gar keine Möglichkeit sie ganz auszuschalten. Von daher lohnt es sich, mehrere Geräte an eine Kabelleiste anzuschließen, die dann, wenn der Raum verlassen wird, ausgeschaltet werden kann, sodass Ihre Geräte passiv keinen Strom mehr verbrauchen. Im Stand-By Modus wird am meisten Energie verschwendet – Stopfen Sie schon mal dieses Energieloch mit einer oder mehrerer Kabelleisten, wie Ihr Haushalt es bedarf.

Richten Sie zudem ihr Wohnumfeld möglichst so ein, dass die Orte an denen Sie sich am meisten aufhalten, möglichst immer mit natürlichem Licht von draußen beleuchtet werden.

Wussten Sie, dass eine Gefriertruhe getrennt vom Kühlschrank in der Summe, weniger Strom verbraucht als ein Kühlschrank mit Gefrierfach!? Bis zu 20%! Beim Waschen und Trocknen sollten Sie die Maschinen immer voll beladen, damit nicht unnötig Energie verschwendet wird. Im Sommer können Sie, im Rahmen ihrer Wohnsituation, getrost auf einen Trockner verzichten und ihre Wäsche im Freien trocknen. Das spart viel Energie, weil ein voller Trockner im Schnitt doppelt so viel Energie verbraucht, wie eine Waschmaschine.

Beim Kochen lohnt es sich Schnellkochtöpfe einzusetzen, die mit weniger Energie rasant Ihre Mahlzeiten gar bekommt. An Ihrer Spülmaschine wird es sicherlich ein Programm geben, dass etwas weniger dauert, als das, was sie sonst immer benutzen. Steigen Sie auf das kürzere um, denn es kann Ihnen im besten Falle bis zu 30 Prozent Energieersparnis einbringen.

Batterien sind die größte Energiesünde, die sich die Industrie bis jetzt geleistet hat. Für die Herstellung und Entsorgung wird mehr Energie gebraucht, als eine Batterie speichern kann – steigen Sie auf wiederaufladbare Akkus um, denn die können sie, wenn sie von hoher Qualität sind, bis zu eintausend Mal wieder aufladen.

Sie sehen, dass ihre Einsparmöglichkeiten im Haushalt sind nicht beschränkt auf Energiesparlampen. Denken Sie ein wenig um und beschäftigen Sie sich ein wenig mit dem, was sie jeden Tag belanglos benutzen. Sollten all diese Hinweise wirklich keine nennenswerten Einsparungen bringen, sollten Sie darüber nachdenken ihren Stromanbieter zu wechseln.

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